Ein klares und entschiedenes "Nein" zur weiteren öffentlichen Finanzierung des Flughafens in Bozen.

Ich empfehle allen Bürgerinnen und Bürger Südtirols bei der Volksbefragung am kommenden Sonntag, den 12. Juni 2016 mit einem Nein und somit gegen eine weitere öffentliche Finanzierung dieses Projektes zu stimmen.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

 Die Bevölkerung verspürt auch in Südtirol einen fortdauernden Abbau der sozialen Dienste. Geburtenstationen werden geschlossen, für zusätzliche Kindergärtnerinnen fehlt das Geld, bei den Hausärzten gibt es keine Geldmittel, im Schul- und Bildungsbereich soll mehr gespart werden, und, und, und...

Andererseits sind für den Flughafen genügend Geldmittel vorhanden und für eine einzige Volleyballmannschaft wird sogar eine halbe Million Euro bereitgestellt (alle deutschsprachigen Sportvereine im Land erhalten zusammen 1,69 Millionen Euro - wo bleibt hier die Verhältnismäßigkeit???), bei den großzügigen Politikergehältern und -renten werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, nicht das Monti-Dekret zur Reduzierung umzusetzen.

Wenn Sie diese Politik endlich verhindern wollen, dann stimmen Sie mit NEIN, denn nur dadurch wird sich die präpotente Vorgangsweise unserer "VolksvertreterInnen" ändern.

Die sogenannten "Mächtigen" in unserem Land haben nur ein Ziel: noch mehr Steuergelder für die eigenen Bedürfnisse abzukassieren. Breiten Bevölkerungsschichten werden diese Steuergelder entzogen und kommen wiederum den bereits Wohlhabenden zugute.

Was ist dies für eine Wirtschafts- und Sozialpolitik??

Wo bleiben die ArbeitnehmervertreterInnen??

Wie können sich ArbeiternehmerInnen für eine derartige Verschwendung von Steuergeldern wie bei der Finanzierung des Flughafens einsetzen??  Wen vertreten diese Personen eigentlich - sicher nicht brave SteuerzahlerInnen!